分析哲学_石里克_哲学的转变(DieWendederPhilosophie).docVIP

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  • 2017-03-21 发布于重庆
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分析哲学_石里克_哲学的转变(DieWendederPhilosophie)

Die Wende der Philosophie Moritz Schlick Von Zeit zu Zeit hat man Preisaufgaben über die Frage gestellt, welche Fortschritte die Philosphie in einem bestimmten Zeitraume gemacht habe. Der Zeitabschnitt pflegte auf der einen Seite durch den Namen eines gro?en Denkers, auf der andern durch die “Gegenwart” abgegrenzt zu werden. Man schien also vorauszusetzen, da? über die philosophischen Fortschritte der Menschheit bis zu jenem Denker hin einigerma?en Klarheit herrsche, da? es aber von da ab zweifelhaft sei, welche neuen Errungenschaften die letzte Zeit hinzugefügt habe. Aus solchen Fragen spricht deutlich ein Mi?trauen gegen die Philosophie der jeweils jüngst vergangenen Zeit, und man hat den Eindruck, als sei die gestellte Aufgabe nur eine verschm?hte Forumulierung der Frage: Hat denn die Philosophie in jenem Zeitraum überhaupt welche Fortschritte gemacht? Denn wenn man sicher w?re, da? Errungenschaften da sind, so wü?te man wohl auch, worin die bestehen. Wenn die ?ltere Vergangenheit mit geringerer Zweifelsucht betrachtet wird und wenn man eher geneigt ist, in ihrer Philosophie eine aufsteigende Entwicklung anzuerkennen, so dürfte dies seinen Grund darin haben, da? man allem, was schon historisch geworden ist, mit gr??erer Ehrfurcht gegenübersteht; es kommt hinzu, da? die ?lteren Philosopheme wenigstens ihre historische Wirksamkeit bewiesen haben, da? man daher bei ihrer Betrachtung ihre historische Bedeutung anstelle der sachlichen zugrunde legen kann, und dies um so eher, als man oft zwischen beiden gar nicht zu unterscheiden wagt. Aber gerade die besten K?pfe unter den Denkern glaubten selten an unerschütterliche, bleibende Ergebnisse des Philosophierens früherer Zeiten und selbst klassischer Vorbilder; dies erhellt daraus, da? im Grunde jedes neue System wieder ganz von vorn beginnt, da? jeder Denker seinen eigenen festen Boden sucht und sich nicht auf die Schultern seiner Vorg?nger stellen mag. DESCARTES fühlt sich nicht ohne Recht durchaus als einen Anfang;

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